Wie viele Freunde darf man haben?

Freunde Facebook

© alphaspirit

Auf Facebook Freunde sammeln ist für manche Menschen schon zum Sport geworden. Doch Facebook findet das gar nicht so lustig. Denn durch das hinzufügen von Menschen, die man im „echten Leben“ gar nicht kennt, verringert sich die Qualität des Newsfeeds. Dadurch könnte es passieren, dass uns nur noch Meldungen erreichen, die uns gar nicht interessieren, wodurch Facebook schnell uninteressant werden kann. Hier möchte ich einmal aufzeigen, was Facebook dagegen unternimmt und wie viele Freunde eigentlich erlaubt sind…

Kennst du XY auch außerhalb von Facebook?

Wer eine Freundschaftsanfrage annimmt oder ablehnt, wird von Facebook gefragt, ob man diese Person auch außerhalb von Facebook kennt. Dadurch möchte Facebook zum Einen sichergehen, dass es sich bei dieser Person nicht um einen Fake-Account handelt; zum Anderen wird Facebook eine Person, die man auch im „echten Leben“ kennt, im Newsfeed bevorzugter anzeigen, als eine, die man außerhalb Facebooks eben nicht kennt. So wollen Zuckerberg und sein Team sicherstellen, dass unser Netzwerk so interessant wie möglich bleibt.
Gerüchten nach zu urteilen möchte Facebook sogar die „Jetzt-Nicht-Funktion“ abschaffen, mit der man Freundschaftsanfragen zurückstellen kann. So werden User gezwungen klare Verhältnisse zu schaffen, was ihre Freundeslisten angeht.

Bei 5.000 ist Schluss!

Nicht nur notorische Freundesammler, sondern vor allem bekannte Personen wie Musiker, Politiker, Schauspieler müssen irgendwann feststellen, dass sie keine weiteren Freundschaftsanfragen mehr annehmen können. Das liegt ganz einfach daran, dass Facebook eine Grenze bei 5.000 gesetzt hat. Und das aus gutem Grund. Facebook geht davon aus, dass ein Mensch nicht mehr als 5.000 Freunde hat. Und damit liegt das Unternehmen nicht falsch. Denn im Schnitt haben Facebook-User nur 130 Freunde. Zuckerberg will, dass wir Facebook privat nutzen. Wenn nun ein Schauspieler das Netzwerk nutzen will, dann soll dieser von vorn herein eine Fanseite einrichten und diese getrennt von seinem privaten Profil verwalten. Eine Fanseite können nämlich nicht nur Unternehmen anlegen, sondern auch personen des öffentlichen Lebens, wie Schauspieler oder Musiker es sind.
Dadurch kann Facebook sicherstellen, dass der Anteil privater Inhalte größer ist, als der Anteil gewerblicher Inhalte. Wenn Facebook diese Regelung nicht so handhaben würde, könnte jedes Unternehmen zum Beispiel Werbemails an alle Freunde versenden oder uns mit penetranten Werbenachrichten im Newsfeed auf die Nerven gehen.

Abschließend

Im ersten Moment mutet es etwas radikal an, dass Facebook Personen des öffentlichen Lebens dazu zwingt eine Fanseite einzurichten. Wenn man sich mit dem Thema aber genauer befasst, merkt man schnell, dass dies durchaus sinnvoll ist. Letztlich hilft es nicht nur den Fans, sondern auch den Personen selbst, einen aufgeräumten, spamfreien und interessanten Newsfeed zu haben.

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