Was gehört in den Social Media Redaktionsplan?

Social Media Redaktionsplan

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Content Management ist im Social Media Marketing ein sehr wichtiges Thema. Über Content könnte man stundenlang, ja tagelang referieren. Denn Content ist vor allem auch für die Suchmaschinen-Optimierung von essenzieller Bedeutung. Doch heute möchte ich nicht über die Content-Optimierung für Suchmaschinen schreiben. Heute geht es mir um die Organisation von Content in Social Media Kanälen. Denn neben allen wichtigen Regeln gilt vor allem eine: Content muss konzipiert, entwickelt und geplant inszeniert werden! Ich möchte deshalb allen Social Media- und Content  Managern zu einem gut durchdachten und vollständig geführten Redaktionsplan raten.

Es sei an dieser Stelle aber noch betont, dass ein Redaktionsplan nur Sinn macht, wenn zuvor auch eine Social Media Strategie erstellt wurde. Denn nur wer seine Ziele und Themen zuvor genau definiert hat, weiß, was er einzuplanen hat und welche redaktionellen Beiträge wirklich zielführend sind. Außerdem sollten Sie Zuständigkeiten des Teams genau geklärt sein, damit offene Punkte im Redaktionsplan zuverlässig erledigt werden. Regelmäßige Teambesprechungen sind außerdem empfehlenswert, um Optimierungen zu besprechen.

Das Ziel des Redaktionsplanes

Mit dem Redaktionsplan soll vor allem eines geschaffen werden: Übersicht. Alle Teammitglieder sollen jederzeit zugriff auf den derzeit geplanten Content haben. So kann beispielsweise in Krankheitsfällen sichergestellt werden, dass der Workflow nicht unterbrochen wird. Außerdem sind die Zuständigkeiten und der aktuelle Status für alle Beteiligten ersichtlich. Der Plan verhindert Doppel-Posts, sowie Posts zu ungünstigen Zeitpunkten. Und, ein ganz großes Plus, der Redaktionsplan führt vor allem dazu, dass Beiträge wohl überlegt und zu den richtigen Zeitpunkten gepostet werden.

Inhalte eines Redaktionsplanes

Der Redaktionsplan sollte in jedem Fall den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen. Insofern möchte ich hier keinen goldenen Weg aufzeigen. Dennoch gibt es einige Punkte, die aus meiner Sicht auf keinen Fall fehlen sollten:

– Thema
– Kurzbeschreibung
– Termin der Veröffentlichung
– Liefertermin (Bilder, Texte etc.)
– Autor
– Verantwortlicher
– Kanäle (Facebook, Twitter etc.)
– Bearbeitungsstatus

Wie legt man einen Redaktionsplan an?

Zunächst solltet ihr die genauen Bedürfnisse im Unternehmen bestimmen, nach den ihr euren Plan baut. Anschließend solltet ihr die wichtigsten Punkte (Autor, Liefertermin etc.) hinzufügen. Den Plan kann man ganz einfach als Excel-Tabelle erstellen, die man auf einem gemeinsamen Laufwerk ablegt. Ein Beispiel bietet die Agentur Sinnwert Marketing zum Download an. Haltet euch aber keinesfalls an vorgegebene Muster, sondern baut euren Redaktionsplan immer nach euren individuellen Bedürfnissen auf.

Am Anfang mag das Pflegen des Plans noch etwas mühselig scheinen, jedoch werdet ihr im Team schnell feststellen, dass sich Arbeit mit einem Plan lohnt.

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